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Rezepte aus Instagram speichern — fünf Wege, die funktionieren

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Am schnellsten geht eine Instagram-Sammlung, indem du das Lesezeichen gedrückt hältst, eine Sammlung „Rezepte“ anlegst und fertig bist. Das kostet nichts und reicht, solange du unter etwa dreißig Reels bleibst. Darüber wird das Suchen mühsam, weil du in Instagram nicht nach Zutaten suchen kannst — und genau da fangen die anderen vier Wege an.

1. Sammlungen in Instagram

Tippe unter dem Reel lange auf das Lesezeichen und wähle eine Sammlung. Alles bleibt in der App, nichts geht verloren, und es kostet keinen Cent.

Die Grenze merkst du beim Einkaufen. Du siehst nur Vorschaubilder, keine Zutaten, und musst jedes Video erneut ansehen, um die Mengen zu finden. Löscht der Creator den Beitrag, ist auch dein Lesezeichen leer.

2. Screenshot in ein Album

Ein Screenshot der Caption landet in einem Fotoalbum „Rezepte“. Gegenüber der Sammlung gewinnst du damit, dass der Text jetzt dir gehört und nicht verschwindet, wenn der Beitrag gelöscht wird.

Die iOS-Fotosuche findet inzwischen Text in Bildern, was besser funktioniert als erwartet. Bei Reels, in denen die Mengen nur gesprochen werden, hilft das trotzdem nicht — dann steht im Screenshot kein einziges Gramm.

3. In eine Notiz-App kopieren

Caption kopieren, in Apple Notizen oder Notion einfügen, Link dazu. Damit kannst du nach Zutaten suchen, Notizen ergänzen und die Liste mit jemandem teilen.

Es ist Handarbeit, jedes Mal etwa eine Minute. Nach zwanzig Rezepten hast du eine durchsuchbare Sammlung und eine halbe Stunde investiert. Ob sich das lohnt, hängt davon ab, wie oft du wirklich nachkochst.

4. Abtippen, einmal richtig

Für die fünf Rezepte, die du ständig kochst, ist Abtippen immer noch am besten. Du bringst Mengen in deine Einheiten, streichst die drei Schritte, die du nie machst, und schreibst dazu, dass der Ofen zehn Minuten länger braucht.

5. Eine Rezept-App, die das Video ausliest

Mehrere Apps lesen ein geteiltes Reel aus und legen Zutaten und Schritte getrennt an, darunter ReciMe, Mr. Cook, Recipe Bro, Kitchen Stories und Vesla. Die App, an der ich baue, ist Vesla — ich bin hier also voreingenommen und sage dazu, wo sie nicht passt.

Vesla wertet auch den Ton des Videos aus, was bei Reels hilft, in denen die Mengen nur gesagt und nie eingeblendet werden. Danach steht das Rezept als Text da, mit Einkaufsliste und Wochenplan.

Vier Importe pro 30 Tage sind kostenlos und brauchen kein Konto — für ein, zwei Rezepte die Woche reicht das dauerhaft, ohne dass du etwas zahlst. Wer mehr importiert, kommt zu Vesla Pro. Vesla läuft nur auf dem iPhone ab iOS 18; wenn du auf Android suchst, sieh dir Mr. Cook an, den es für iOS, Android und im Browser gibt.

Was ich empfehle

Wenn du deine Reels nur sammelst und selten wieder aufmachst, tut es die Sammlung in Instagram. Sobald du tatsächlich danach kochst, brauchst du die Mengen schwarz auf weiß, und dafür musst du nichts ausgeben, weil vier Importe im Monat bei Vesla gratis sind und den normalen Fall abdecken. Probier es an den zwei, drei Reels aus, die du ohnehin nachkochen wolltest.

Vesla gibt es fürs iPhone, die ersten vier Importe im Monat kosten nichts.

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